Weiter ein Beitrag für die OGS-Betreuung

Ratsentscheidung

Es bleibt bei einem Beitrag: Der Gemeinderat hat sich mehrheitlich  gegen die getrennte Erhebung von Betreuungs- und Essenskosten bei  der Offenen Ganztagsschule (OGS) ausgesprochen.
Es bleibt bei einem Beitrag: Der Gemeinderat hat sich mehrheitlich gegen die getrennte Erhebung von Betreuungs- und Essenskosten bei der Offenen Ganztagsschule (OGS) ausgesprochen.
Mit sechs Ja-Stimmen, 14 Nein-Stimmen und einer Enthaltung hat sich der Rat der Gemeinde bei seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag gegen eine Veränderung der Beiträge der Offenen Ganztagsschule ausgesprochen. Geplant war, die Beiträge wieder getrennt zu berechnen, jeweils nach Betreuung und Mittagessen, um Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für leistungsberechtigte Eltern generieren zu können („Die Glocke“ berichtete).

Noch einmal machte Robert Strübbe (CDU) darauf aufmerksam, alle möglichen Einnahme- Quellen der Gemeinde auszuschöpfen. „Wir haben gerade erst mit viel Sparwillen den Haushalt aufgestellt und sind knapp am Haushaltssicherungskonzept vorbeigeschrammt. Langfristig können wir nicht auf Einnahmen vom Bund verzichten“, so Strübbe. „Und jetzt verlassen wir den eingeschlagenen Sparweg – nach nicht einmal drei Monaten.“

Joachim Hassa (FWG) und Anton Bäumker (SPD) sahen die Sachlage anders. Sie wollen mit einem OGS-Beitrag garantieren, dass alle Kinder verpflichtend am Mittagessen teilnehmen können. Zudem wies Bäumker noch daraufhin, dass die möglichen Mehreinnahmen noch mit dem erhöhten Verwaltungsaufwand gegengerechnet werden müssten und der Gewinn kleiner ausfallen würde.

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