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Presse
07.09.2013, 20:48 Uhr | Die Glocke Übersicht | Drucken
Sperrung macht Bundesstraße zur Flaniermeile

Herzebrock-Clarholz (ds). „Wie breit und groß die Unterstützung ist, das kann man heute sehen“: Ingo Steinel, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Pro B 64 n blickt am Freitagnachmittag auf Hunderte von Bürgern, die sich am Schwerpunkt der Demonstration eingefunden haben. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und benachbarten Gemeinden warb er nachdrücklich für das Ziel der Initiative: die Realisierung der Ortsumgehung.


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Auch als Vertreter von 100 Unternehmen – Steinel ist Sprecher der Unternehmerinitiative B 64 Plus – plädierte er für den zügigen Straßenneubau, so der Redner. „Bei vielen Betrieben sind es ganz handfeste Überlegungen, wie die An- und Abfahrten zu gestalten sind“. Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelnskammer Ostwestfalen zu Bielefeld sagte: „Wir brauchen die Ortsumgehungen nicht nur als eine schnelle Verbindung für die Wirtschaft zwischen Münster und Bielefeld, sondern wir brauchen sie auch für die Menschen, die hier leben.“.

„Um mal ganz genau zu hören, wie es sich anhört, wenn man nichts hört“, lud Moderator Matthias Traeger alle Anwesenden zum Schweigemarsch zum Rathaus ein. Bürgermeister Jürgen Lohmann kommentierte später: „Wir haben heute erlebt, was zwischen den Bürgersteigen passieren könnte, wenn wir eine Umgehung hätten“, spielte er auf die Ruhe und Bewegungsfreiheit während der Sperrung an. Er dankte allen Besuchern und Bürgern für ihr Kommen: „Sie haben uns heute ermutigt, die Arbeit des Vereins fortzuführen.“ Er zeigte sich erfreut, dass seitens der Gegner der B 64 n keine Gegendemonstration stattgefunden habe. Das ist ein Zeichen für fairen Umgang miteinander“, sagte er im Gespräch.

In der Gesamtheit kündigten die Redner an, sich für die Fortführung des Planfeststellungsverfahren stark machen zu wollen. zu ihnen gehörte unter anderem MdB Reinhold Sendker, der unterstrich, dass in einigen Monaten eine Bewertung über den vordringlichen Bedarf stattfinde. Hier sei die Veranstaltung sicher geeignet, sich Gehör im zuständigen Düsseldorf zu verschaffen.

Die Sperrung der Bundesstraße durch Mitarbeiter der Gemeinde unter Federführung des Verkehrsdienstes der Polizei verlief unspektakulär. Punkt 15 Uhr waren die beiden Zufahrten auf Höhe der Kreuzung West und der Sieweke-Kreuzung geschlossen. Beim Blick aus dem Rathaus zeigten sich auch gegen 16 Uhr keine Blechschlangen im Kreuzungsbereich Otto-Hahn-Straße/Bundesstraße. „Bisher ist alles ruhig“, sagte Arnold Ließ vom Bezirksdienst der Polizei.



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