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Presse
07.09.2013, 20:30 Uhr | Die Glocke Übersicht | Drucken
9235 Fahrzeuge: Weltrekord in greifbarer Nähe
Großdemonstration


Herzebrock-Clarholz (ds). Ziele erreicht: Der Weltrekord-Versuch ist mit 9235 Spielzeugautos geglückt und mehr als 1500 Menschen haben Freitagnachmittag am Schweigemarsch für eine Ortsumgehung teilgenommen. Insgesamt spricht die Polizei von 2500 Besuchern. Damit kann der Verein Pro 64 n als Veranstalter die Aktion als Erfolg verbuchen.


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Es wurde spannend: Zahlreiche Kinder hatten sich am Freitagnachmittag beim Versuch, den bestehenden Weltrekord von 9007 aneinandergereihten Spielzeugautos zu brechen beteiligt. Gegen 16.30 Uhr informierte Organisator Hendrik Menzefricke-Koitz über 8778 Plastik- und Metallfahrzeuge, die sich auf dem Rathausparkplatz und dem Bürgersteig an der Bundesstraße 64 Stück für Stück aneinanderreihten. Fehlten noch 230, um den Rekord aus der bayrischen Gemeinde Anger zu überbieten. Da sprang Günter Wittkowski in die Bresche: „Ich habe noch 250 Fahrzeuge im Keller.“ Die waren zwar mit Werbung der Unabhängigen Wählergemeinschaft, der Wittkowski als Ratsherr angehört bestückt, doch das sollte in diesem Moment keine Rolle spielen. Innerhalb weniger Minuten wurden sie per Fahrrad geholt und in Rekordzeit aufgestellt. „Wir haben 9235 Stück“, verkündete Menzefricke-Koitz um 16.49 Uhr. Um gleich darauf lautstark „Aufräumen!“ zu rufen. Denn bis 17 Uhr musste zumindest der Bürgersteig entlang der Bundesstraße wieder geräumt sein. Natürlich wurde erst durch die beiden Notare und Rechtsanwälte Ferdinand Kampmeier und Dr. Christoph Tietz gezählt. Gleichzeitig wurden Aufbau und Zählung von Beginn an gegen 14 Uhr bis 17 Uhr gefilmt. Nur zwei der zahlreichen Bedingungen für den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

Ob der Antrag jetzt auch von dieser Seite offiziell angenommen werde, bleibe abzuwarten, so Menzefricke-Koitz. Er zeigte sich überwältigt von der Stimmung und der Resonanz auf die Aktion. Auch Klara, eine der jungen Helferinnen, stellte fest: „Das ist ein so gutes Gefühl, das geschafft zu haben.“ Und auch, wenn es aus irgendeinem Grund keinen Eintrag ins Rekord-Buch geben würde, „das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt“ seien wunderbar gewesen, so Katharina van Alven, Sprecherin der Initiative Pro 64 n.

Ein Wermutstropfen bleibt: Vor zwei Wochen habe man erfahren, dass eine weitere Gemeinde einen gleichen Rekord-Versuch unternommen habe, so Hendrik Menzefricke-Koitz: mit weitaus mehr Spielzeugautos. „Aber vielleicht gibt es da ja einen Formfehler“, sagte der Initiator. Er betonte, dass letztlich nicht der offizielle Rekord, sondern die Aktion zähle. „Aber schön wäre es doch, wenn wir den Eintrag bekämen.“ Er dankte allen Helfern, die mit ihm in der Sonne gearbeitet haben.



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