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29.10.2016, 08:26 Uhr | DieGlocke Übersicht | Drucken
Kein Verständnis für komplizierte Asylverfahren
Senioren-Union

Beelen (wie). Die erst vor einem Monat gegründete CDU-Seniorenunion („Die Glocke“ berichtete) hat während ihres ersten monatlichen Zusammentreffens im Haus Heuer ein brisantes Thema beleuchtet, nämlich die lokale Flüchtlingspolitik. 




Über die aktuellen Zahlen und Verfahren informierten (v. l.) Carsten Schmedt, Leiter der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Warendorf, und Manuel Rieping von der Gemeinde Beelen.
 

Die Verantwortlichen um ihren Vorsitzenden Joachim Fomm hatten die Zusammenkunft so vorbereitet, dass die aktuelle Situation aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wurde. Und am Ende lachten die Zuhörer über die Tücken der Deutschen Sprache, zumal sie von Menschen vorgetragen wurden, die mehrere Deutschkurse absolviert hatten. Vielleicht das Schönste an diesem Abend: Es wurde nicht übereinander, sondern miteinander geredet.

Die „große Politik“ spielte diesmal keine Rolle, es ging vorwiegend um das Leben der Menschen, die in Beelen Zuflucht gefunden haben. Zunächst informierte Carsten Schmedt, Leiter der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Warendorf, über den Ablauf eines Asylverfahrens. Wie Theo Steiling freimütig bekannte, konnte er trotz guter Präsentation die komplizierten Verfahren kaum verstehen.

Was den Senioren sichtlich missfiel war die Tatsache, dass man den Asylsuchenden den Eintritt in den Arbeitsmarkt unnötig erschwere, wenn nicht gar unmöglich mache und das in einer Zeit, in der Arbeitskräfte gesucht werden. Manuel Rieping von der Beelener Gemeindeverwaltung hatte ausgerechnet, dass die Axtbachgemeinde aktuell 114 Flüchtlinge aufzunehmen habe. Derzeit werden 55 Asylbewerber betreut. In den kommenden zwei Woche werden weitere 20 Menschen erwartet. Sollten wirklich 114 Flüchtlinge an den Axtbach kommen, müsste die Gemeinde weiteren Wohnraum anmieten, so Rieping. Sein Blick auf die Nationalitäten zeigte einen bunten Mix: Guinea, Indien, Nigeria, Irak, Iran, Ägypten, Mali, Pakistan, Libanon, Syrien, Algerien, Marokko, Ghana, Armenien, Bangladesch, Aserbaidschan, Eritrea und China. Ethnische Spannungen habe es bisher nicht gegeben.

Manuel Rieping warf abschließend noch einen Blick auf die Leistungsgewährung an die zugewiesenen Asylsuchenden und die Kostenerstattung durch das Land NRW. 



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