CDU Ortsunion Beelen
CDU Ortsunion
00:38 Uhr | 22.07.2017 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 


Geschichte
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Die Anfänge der CDU- Ortsunion Beelen 
Am Ostersonntag, den 1. April 1945 drangen amerikanische Truppen  in Beelen ein. Damit gingen der grausame Krieg und die 12-jährige nationalsozialistischen Diktatur zuende. Es begann die Zeit der Militärregierung. Wenig später lösten die Briten die Amerikaner ab. Es entstand die britische Besatzungszone.

Die Gründung politischer Parteien auf kommunaler Ebene wurde durch die britische Militärregierung ermöglicht. Vorher waren politische Parteien verboten. Ziel der Militärregierung war der Aufbau einer Demokratie nach englischem Vorbild.

Die Beelener CDU-Ortsunion wurde, wie in den anderen umliegenden Gemeinden auch, in den Wochen nach der Gründung des CDU-Kreisverbandes Warendorf am 10. Februar 1946 ins Leben gerufen. Georg Temme und Paul Wemhoff aus Warendorf bereiteten die Gründung vor. Ein genaues Gründungsdatum lässt sich leider nicht mehr rekonstruieren.

Bild Wilhelm BeuckmannAls erster von der Militärregierung eingesetzter Nachkriegsbürgermeister in Beelen wirkte Wilhelm Beuckmann. Von Anfang an bekannte er sich zur Christdemokratie. Er darf mit Recht zu den Gründungsmitgliedern in Beelen gezählt werden.

Ziel der CDU war es, alle christlich orientierten Kräfte in einer überkonfessionellen Union zu sammeln. Das staatliche Leben sollte auf christlicher, demokratischer und förderaler Grundlage aufgebaut werden. Die starke Konkurrenz in der Zentrumspartei machte es der Ortsunion in den ersten Jahren nicht leicht.

Zum ersten Vorsitzenden wurde Wilhelm Deitert-Gerwin gewählt.
 

Erste Verantwortung in der Demokratie nach dem Krieg 
Bild Wilhelm Deitert-GerwinWilhelm Deitert-Gerwin, liebevoll auch „Onkel Willem“ genannt, führte von 1946 bis 1956 die Beelener CDU. Das besondere Anliegen dieser herausragenden Persönlichkeit und späteren Ehrenbürger Beelenes war die Axtbachregulierung. Den Vorsitz der Ortsunion übernahm von 1956-1958 August Wulfheide.  
In den ersten Nachkriegsjahren galt es vor allem die Not der örtlichen Bevölkerung zu lindern und neuen Wohnraum für Flüchtlinge aus den Ostgebieten zu schaffen. 

Die ersten Kommunalwahlen nach dem Krieg in der britischen Zone fanden am 15. September 1946 statt. In Beelen standen nur die Zentrumspartei und die CDU zur Wahl.

Die CDU erhielt 7, die Zentrumspartei 8 Sitze. Zum ersten Bürgermeister nach dem Krieg wurde Bernhard Brinkhues (1946-1952) vom Zentrum gewählt.

Erst bei der Kommunalwahl 1952 erreichte die CDU 8 Sitze und stellte mit August Wulfheide (1952-1961) einen CDU-Bürgermeister ( Zentrum 6 Sitze, SPD 2 Sitze und BHE 2 Sitze).

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